Wahrnehmungsstörungen

"Solange Kinder nicht hüpfen können, brauchen wir ihnen keine Buchstaben und Zahlen beizubringen. Sie klettern nicht mehr auf Bäume, und sie matschen zu wenig im Dreck.“

(Inge Flehmig)

Manche Kinder können nicht hüpfen oder balancieren. Andere wollen sich dauernd irgendwo anlehnen und fallen oft vom Stuhl. Sie stolpern leicht oder ecken häufig irgendwo an. Sie sind ungeschickt in ihren Bewegungsabläufen und können sich nicht im Raum orientieren. Andere Kinder leiden aufgrund feinmotorischer Schwierigkeiten unter einer verkrampften Stifthaltung und einer schlechten Schrift. Sie sprechen leise und undeutlich. Lesen gelingt ihnen nur mühsam und stockend.

Hinter diesen Problemen verbergen sich oftmals Störungen der Wahrnehmung. Kinder können die Kulturtechniken des Lesens, des Schreibens und des Rechnens jedoch nicht nachhaltig erlernen, bevor ihre Wahrnehmung nicht ausreichend entwickelt ist.

Am Anfang meiner Lerntherapie überprüfe ich daher bei jedem Kind, ob es unter Störungen der Wahrnehmung leidet. Dazu gehört die Kontrolle des Grundwahrnehmungssystems, der frühkindlichen Reflexe und der Integration der Sinne (Sensorische Integration). Liegen Störungen der Wahrnehmung vor, arbeite ich mit Ihrem Kind daran, sein Grundwahrnehmungssystem mit gezielten Übungen systematisch nachzuentwickeln.

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