Lerntypen erkennen

„Es geht nicht darum, wie gescheit Ihr Kind ist, sondern darum, auf welche Weise es gescheit ist.“

(Dawna Markowa)

Jeder Mensch ist von Geburt an mit fünf Sinnen ausgestattet, mit denen er seine Umwelt wahrnehmen kann: Er kann sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken. Im Laufe seiner frühkindlichen Entwicklung prägt ein jeder seinen ureigenen Lernstil aus. Im wesentlichen werden drei Lerntypen unterschieden: der Sehtyp, der Hörtyp und der Bewegungstyp. Der Sehtyp bevorzugt beim Lernen beispielsweise die Augen, die anderen Wahrnehmungskanäle spielen eine untergeordnete Rolle.

Das Haupthindernis für erfolgreiches schulisches Lernen sind in erster Linie jedoch nicht etwa die mangelnde Intelligenz oder gar die Faulheit eines Menschen. Vielmehr wird er in Schule oder Ausbildung häufig mit einem Lernstil konfrontiert, der nicht der besonderen Arbeitsweise seines Gehirns entspricht. Defizite in den verschiedensten Bereichen wie Lesen, Schreiben, Rechnen, Konzentration, Gedächtnis, Ausdauer oder Verhalten können die Folge sein.

Die Schlüsselfrage, die wir uns grundsätzlich stellen müssen, lautet daher: Welcher Lerntyp bin ich, und welche Lernstrategien helfen mir dabei, erfolgreich zu lernen?

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